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Schauen Sie doch kurz in die Filmproduktions-FAQ’s oder in den Film-Glossar

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Film-Glossar

3D-Simulation

3D-Simulationen werden dann eingesetzt, wenn realistische Rauch und Gas sowie Feuer Animationen eingesetzt werden. Auch für dynamic Animationen die nur auf der physikalisch definierten Schwerkraft beruhen können so berechnet werden. Weiter gehören noch die berechnungen von Flüssigkeitsanimationen in dieses Thema.

Animation

Eine Animation ist die Veränderung bzw Bewegung eines Objektes über einen gewissen Zeitraum. Im Animations Programm wird dies über zwei Schlüsselposen (Keyframes) auf der Zeitleiste (Timeline) erstellt. Die zwischenposen errechnet das Programm dann von selber (Interpolation). Dabei kann diese Interpolation linear verlaufen. Dies bedeutet, dass das Tempo der veränderung immer das selbe ist. Die Interpolation kann aber auch so berechnet werden, dass sie beispielsweise am Ende abbremst. Dies ist eine von mehreren Möglichkeiten wie eine Animation erstellt werden kann. Die Animation kann natürlich auch physikalisch korrekt berechnet werden. Dabei werden werte wie Grösse Gewicht, Oberfläche und bsp Gravity oder Wind definiert. Die daraus entstehende Animation wird dann zu 100% vom computer errechnet. Eine weitere oft angewendete Technik ist das Motion Capturing. Dabei werden die Bewegungen von Schauspielern per Sensor gespeichert. Diese Motion Capture Daten werden danach auch ein virtuellen Character übertragen. So können auch Gesichtsmimiken übertragen werden.

AVI

AVI steht für "Audio Video Interleaved". Entwickelt wurde das Format von der Firma Microsoft.

Bauchbinde

Als Bauchbinde oder Insert bezeichnet man im Fernsehen eine Einblendung am unteren Bildrand, die den Namen und die Funktion einer Person erklärt. Diese Einblendung erfolgt in Form eines Streifens, der sich im unteren Drittel des bildes befindet. Desswegen spricht man bei der Bauchbinde auch vom Lower Third.

Blue Screen / Green Screen

Das farbbasierte Bildfreistellen (engl. chroma keying) ist ein Verfahren, das ermöglicht, Gegenstände oder Personen nachträglich vom Hintergrund zu trennen. Dies ermöglicht dann, das ein beliebiger Hintergrund eingesetzt werden kann. Dieser Hintergrund kann sowohl eine reale Filmaufnahme sein, oder auch eine Computer generierte Grafik. Blau und grün wurde gewählt, weil sie am menschlichen Körper üblicherweise nicht vorkommen und sich gut von Hauttänen abheben.

Body Object

Beim Body Object wird das Objekt mit einer Oberfläche wie eine Haut überzogen. STEP ist so ein Dateiformat. Das gegenteil von einem Body Object ist ein Poly Object.

Bump-Mapping

Bump-Mapping wird beim Texturieren verwendet. Mit Bump-Maps können bei Objekten ein grösserer Detailreichtum in Schattierungen erzielt werden, ohne die Zahl der Polygone zu erhöhen. Im Gegensatz zur Normal-Map wirkt sich die Bump-Map nicht auf die Form des Objektes aus, sondern ist nur eine Illusion. Sie ist also eine dreidimensional wirkende Textur die dynamische Licht- und Schatteneffekte erzeugt, was neue Dimensionen in der Darstellungsqualität verspricht.

CAD

CAD steht für Computer-aided Design und bedeutet rechnerunterstütztes Konstruieren. Diese art von Konstruktion wird viel in den Bereichen Architektur, Engineering, Konstruktion etc verwendet.

CGI

Computer Generated Imagery ist der englische Fachausdruck für mittels (zumeist 3D) Computergrafik erzeugte Bilder im Bereich der Filmtechnik und Filmspezialeffekte. Er bezeichnet also Computeranimation in der Filmkunst.

Character Animation

Als Character Animation bezeichnet man die hochwertige Gestaltung einer Figur im Animationsfilm. Besonderes Augenmerk wird auf die realistische Bewegung und die aufwendige Darstellung von Emotionen gelegt. Die Animation kann mit Keyframes oder mit MotionCapture Daten kreiert werden.

Constraint

Constraints sind Abhängigkeiten unter Modellen.

Displacement Mapping

Gleich wie bei der Normalmap wird bei der Displacement Map beim Texturieren ein SchwarzWeiss Bild hinterlegt. So kann ein Objekt detailgetreuer Verformt werden.

Environment Mapping

Das Environment Mapping oder auch Refletion Mapping genannt, wird zum vortäuschen von Spiegelungen gebraucht. Der Vorteil von Environment Mapping gegenüber Raytracing ist die einfachere und damit schnellere Berechnung der simulierten Reflexionen. Der große Nachteil dieser Technik ist, dass die zu spiegelnde Umgebung bereits vor dem Rendern des Objekts bekannt sein muss und somit sich ändernde Umgebungen bzw. Selbstreflexionen nicht einfach umzusetzen sind.

Frame

Ein Frame ist ein Bild in einer Animation. FPS beudeutet somit Frames per seconds. Ab ca 15 fps nimmt das menschliche Gehirn aufeinanderfolgende Bilder als Bewegung wahr. Im Kino werden 24 fps angezeigt.

Framebuffer

Die Frames werden ins Ram zwischengespeichert um eine Animation RealTime anschauen zu können.

Global Illumination

Bei Renderings mit Global Illumination wird indirektes Licht von Objekten abgestrahlt und auf weitere Objekte abgegeben. Diese Lichtstrahlen werden danach wieder auf weitere Objekte bouncen. Die Menge der Bouncing kann beim Rendering definiert werden. Global Illumination macht gerenderte Bilder realistischer.

Graph Editor

Im Graph Editor werden die animationen anhand von Kurven dargestellt. Die Animationen erhalten so Ihren letzten Schliff in Sachen Beschleunigung etc.

Interpolation

Die berechneten Zwischenposen zwischen den zwei Keyframes in einer Animation werden vom Computer selber berechnet.

Invers Kinematic

Die inverse Kinematik (oft abgekürzt als IK), ist ein Begriff aus der Robotik. Sie ermöglicht bei einem Roboter die Bestimmung der Gelenkwinkel der ARmelemente anhand der Pose des Endeffektors. Sie spieltdamit eine wichtige Rolle bei der Bewegung von Industrierobotern und bei der Computeranimation von Charakteren. Sie ist das Logische Gegenstück zu direkten Kinematik.

Lighting

Unter Lighting versteht man das Ausleuchten einer 3d-Szene. Dies kann mit normalen Spot Lampen, Flächenlampen oder Rundumlampen gemacht werden. Ein anderer Weg eine Szene auszuleuchten ist mit der Image Based Lighting (IBL) Methode. Bei dieser Art von Ausleuchtung wird ein HDRI Bild (High Dynamic Range Image) verwendet. Dies ist Hochkontrastbild, dass mit verschiedenen Belichtungseinstellungen Fotografiert wird.

Low-Poly / High-Poly

Ein Low-Poly Objekt hat wie es der Name schon sagt wenig Polygone hat. Wenig Polygone bedeutet schnelle Renderingzeiten. Desshalb werden Low-Poly Objekt oft bei Computerspielen verwendet. Die Objekte wirken daher eher grob.
High-Poly Objekte wirken somit glatter, detailreicher und echter.

Matchmoving

Ein Matchmove oder 3D-Kameratrack ist notwendig wenn gerenderte 3D Objekte in einen Shot mit bewegter Kamera integriert werden soll. Die bewegung der realen Kamera wird somit mit einer virtuellen Kamera errechnet.

Maxon Cinema 4D

Cinema 4D ist ein Computergrafik- und Animationsprogramm für 3D Visualisationen und Animationen der Firma Maxon. Es kann für 3D Visualisierungen, Produkte Erklär Videos und auch für Motion Design projekte und Character Animationen eingesetzt werden.

Mesh

Das Mesh definiert das 3D Modell. Je feiner das Mesh, desto detailreicher ist das 3D-Modell (Low-Poly/High-Poly)

Modelling

Modelling ist der allgemeine Begriff für das Erstellen und Bearbeiten von 3D Modellen.
Das Modelling kann man grob in zwei Arten unterteilen: das Organic Modelling (für organische Objekte wie z. B. ein Baum, eine Hand, ein Tier) und das Hard-surface Modelling (auf Basis von Polygonen; meist für nicht-organische Objekte, etwas von Menschenhand gefertigtes, mechanisches wie z. B. ein Auto, ein Haus, eine Maschine).

Normal-Map

Normal-Map wird beim Texturieren verwendet. Mit Normal-Maps können bei Objekten grösserer Detailreichtum in Schattierungen erzielt werden, ohne die Zahl der Polygone zu erhöhen. Diese Technik wird oft bei Echtzeit-3D-Grafik (Beispielsweise bei Computerspielen) verwendet. Im Gegensatz zur Bump-Map wird hier das Objekt verformt, was höhere Renderzeiten erfordert.

Off-Voice

Im Gegensatz zum Moderator, reporter oder Nachrichtensprecher ist bei der Off-Voice der Sprecher nicht zu sehen. Verwendet wird die Off-Voice vor allem bei Kino- TV-Spots, bei Station Promotionen sowie bei Trailern und Dokumentationsfilmen. Bei Produktfilme und Erklärvideos wird die Off-Stimme auch häufig eingesetzt.

On-Air-Design

Mit On-Air-Design wird das visuelle Erscheinungsbild eines Fernsehsenders oder einer Fernsehsendung bezeichnet, ähnlich dem Corporate Design eines Unternehmens.

On-Air-Promotion

On-Air-Promotion wird die Eigenwerbung des Senders genannt. Mit kurzen Film- oder Animationssequenzen wird auf folgende Sendungen hingewiesen.
Früher bestanden Programmhinweise aus einfachen Schautafeln mit Text. Durch die Notwendigkeit, Zuschauer für den Sender zu gewinnen bzw. dauerhaft an den Sender zu binden, um eine möglichst hohe Einschaltquote zu erlangen, werden Programmhinweise inzwischen sehr aufwendig produziert. On Air Design wird häufig der Postproduktion zugeordnet, obwohl es sich nicht um eine Nachbearbeitung handelt, sondern vielmehr um eigens produzierte Elemente. Neben Filmausschnitten der anzukündigenden Sendung werden Elemente aus dem Visual-Effects-Bereich (2D-, 3D-Animationen, Compositing) mit typografischen Elementen verbunden, dies ist wiederum als Motion-Design bekannt.

Otoy Octane Renderer

Der Octane Renderer von Otoy ist ein GPU basierter Renderer. Er kann als Standalone Renderer oder als integrierter Renderer installiert werden. Der Vorteil von GPU basierten renderer liegt in der Rendergeschwindigkeit.

Partikelsystem

Das Partikelsystem ist eine Funktion mit der sich eine grosse Anzahl von Objekten animieren lässt. Die Partikel werden von einem Emitter ausgestossen. Zahlreiche Parameter können die Flugbahn der Partikel beeinflussen:
Ausstossgeschwindigkeit, Lebensdauer, Dämpfung (das Partikel wird mit der Zeit langsamer), Anzahl der Partikel im Gesamtsystem, Aufteilung von Partikeln in eine bestimmte Zahl weiterer Partikel nach einer bestimmten Zeitspanne, zufälliges Verhalten, Kräfteeinflüsse wie Wind oder Turbulenzen.

Pixel

Ein Pixel ist ein einzelner Bildpunkt der einen Farbwert besitzt. Die Anzahl Pixel pro Bild definieren die feinheit bzw Auflösung des Bildes.

Polygon

Ein Polygon ist die griechische Bezeichnung für Vieleck (Poly / viel und gon von gonos / Ecke)

Postproduktion

Zur Postproduktion eines Films gehört vor allem die digitale Nachbearbeitung des Films im Computer. Dabei sind die Arbeitsabläufe je nach Anforderung an das Endprodukt sehr verschieden. Es werden Beispielsweise Hintergründe Ersetzt (Set Extension), Effekte integriert oder komplette Hintergründe neu erstellt.
Auch die Vertonung gehört zur Nachbearbeitung. Dabei wird die Musik auf den Film komponiert, die Sound FX kreiert und die Stimmen synchronisiert oder die Offstimme integriert

Previz

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Raytracing

Engl. wörtlich „Strahlen nachspüren / verfolgen / nachzeichnen“. Rechenzeitintensive algorithmische Berechnungsverfahren in der (3D-)Computergraphik und -animation zur qualitativ hochwertigen und ästhetisch befriedigenden, d.h. Fotorealismus erzeugenden Bearbeitung und Veränderung von Licht- und Farbqualitäten, Texturen, Schattierungen und Lichtreflexionen bzw. -refraktionen auf oder an computeranimierten Gegenständen unter Berücksichtigung bestehender Nachbarschaften zwischen Bildpunkten in der jeweiligen Raumanordnung.
Die Grundidee des Verfahrens besteht darin, den Weg eines Lichtstrahls, der von einer virtuellen Kamera ausgeht und der sich an einem Objekt innerhalb einer 3D-Umgebung bricht oder von ihm reflektiert wird, nachzuverfolgen und rekursiv für jeden einzelnen Lichtpunkt (Pixel) zu berechnen. Es hat kinematographisch den Stellenwert eines Beleuchtungsverfahrens.

Rendering

Beim Rendering wird ein 2D-Bild aus der 3D Szene errechnet.
Ein Rendering ist die Computergenerierung eines 2D-Bildes aus der 3D-Szene (Pixelberechnung). Dies ist quasi der letzte Schritt in der 3D-Bearbeitung, bei dem das eigentliche Bild oder die Animation in der vorbereiteten Szene entsteht. Einige verschiedene und oft spezialisierte Rendering-Methoden wurden entwickelt, um verschiedenste Ergebnisse zu erreichen. Diese erstrecken sich von nicht realistischen Wireframe Renderings über polygonbasierte Renderings bis hin zu fortgeschritteneren Methoden wie Ray Tracing, Radiosity oder Scanline Tracing. Das Rendering kann einen Bruchteil einer Sekunde dauern oder aber je nach Komplexität auch Stunden für ein einziges Bild.

Rigging

Beim Rigging wird beim Character ein Skelett (rig) aus Konchen (bones) und Gelenken (joints) konstruiert. Es wird festgelegt, wie einzelne Teile des Polygonnetzes (Mesh) bewegt bzw beeinflusst werden. Nicht selten orientiert man sich bei der Konstruktion an der Beschaffenheit eines tatsächlichen Skelettes.

Stop-Motion

Stop-Motion ist eine Filmtechnik bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder (Frames) von unbewegten Motiven aufgenommen und anschliessend aneinandergereiht werden. Die bekanntesten Clay-Animation ist wohl Wallace & Gromit oder Shaun das Schaf

Storyboard

Um eine einwandfreie Projektrealisierung zu garantieren, ist es immer von Vorteil eine Art Anleitung zu haben, nach der gearbeitet werden kann. Hier kommt das Storyboard ins Spiel. Sei es um beim Briefing alle nötigen Mitarbeiter über die Projektumsetzung zu informieren und zu instruieren oder um eine Geschichte visuell ansprechend darzustellen, um sie dann dem Auftraggeber zu präsentieren. Das Storyboard ist im Grunde genommen nichts anderes als eine detaillierte, im besten Falle selbstredende Informationssammlung zu einem Projektablauf, oft in Kombinationen mit passenden Illustrationen, um den Sachverhalt zu untermalen und zu verdeutlichen.

Texture Mapping

Texture Mapping ist das Verfahren um zweidimensionale Bilder auf 3D Objekten zu platzieren. Mit Texturen wird einem Objekt eine Oberflächen Optik verleiht. Dabei können auch feine unebenheiten mit Hilfe von Bump-Mapping definiert werden. Es können aber auch mit Displacement Maps das ganze 3D Objekt verformt werden.
Die Positionierung der Texturen auf dem Objekt wird über die Texturkoordinaten definiert.

VDB Voxel

VDB ist ein Open-Source Voxel Format. Es ermöglichst es extern simulierte Wolken- und Smokeanimstionen zu speichern und auszutauschen. Auch Flüssigkeitssimulationen können so gespeichert werden.

Visual Effects – VFX

Visuelle Effekte werden eingesetzt, um Filmmaterial aufzubessern und um bestimmte Effekte einzuarbeiten, die nicht oder nur sehr umständlich gefilmt werden könnten.
Hauptsächlich unterscheidet man zwischen Invisible VFX und Visible VFX
Die Invisible Visual Effects werden meistens zur Kostensenkung eingesetzt. Obwohl die Postproduktion auch ziemlich aufwändig ist, ist es meistens günstiger die Sets im Computer nachträglich einzusetzen. Es werden oft mehrere Ebene kombiniert. Beispielsweise sind die Darsteller in einem teilweise gebauten Set und dies wird dann am Computer ergänzt.
Visible VFX sind vorallem Effekte die auffällig sind, wie zum Beispiel sich transformierende Roboter etc.